Eine Frage der Prioritäten

Als ich meiner Schwerster erzählt habe, dass ich wieder einen Blog angefangen habe, fragte sie mich, „Wie schaffst Du das alles?“. Wie bei so vielen, ist es eine Frage der Prioritäten.

Schon in meiner Ausbildung sagte mir mein damaliger Chef, „Sie müssen sich daran gewöhnen, dass es immer einen Stapel unerledigter Dinge gibt.“ Heute weiß ich, wie recht er damals hatte.

Um neben meinem Vollzeit Job auch Yoga und Rückenfit Kurse zu geben, meinen Partner bzw. unsere Beziehung und die eigene Yogapraxis dabei nicht zu vernachlässigen, war eine Herausforderung in den letzten Jahren. Immer wieder neu musste ich meine Prioritäten ausloten und aufmerksam wahrnehmen, wie es mir dabei geht. So ist das Leben – sonst wäre es ja auch langweilig, oder?

Es gibt Situationen, da ist es leicht, die Prioritäten zu setzen, z.B. wenn ein Datum steht, bis zu dem etwas fertig sein muss. Und ansonsten?

Wenn ich wirklich etwas will, setze ich die Prioritäten entsprechend. Meist fällt es mir dann leicht die Prioritäten so zu setzen. Umgekehrt kann ich also auch fragen, wenn es mir schwerfällt, die Prioritäten zu setzen, will ich das, was ich mir vorgenommen habe wirklich? Warum habe ich es mir vorgenommen?

Bezogen auf den Blog: Ich habe wie, in Mein erster Blog Eintrag geschrieben, das Schreiben vermisst. Schreiben hilft mir meine Gedanken zu sortieren und mich zu zentrieren. Dieses immer wieder neu zentrieren hilft mir den Alltag zufriedener und entspannter zu erleben.

Die Zeiten zum Schreiben habe ich im Kalender eingeplant und der Stapel unerledigter Dinge muss dann, wie so oft, warten. Wenn ich gehe, gehe ich ja auch nur einen Schritt nach dem anderen. Das gleiche mache ich inzwischen mit meiner ToDo-Liste. So kann ich mich in Ruhe auf Ding nach dem anderen konzentrieren.

Sollte das Leben eine Unterbrechung eingeplant haben, dann kehre ich danach wieder zu meiner ToDo-Liste zurück und mache weiter, wo ich aufgehört habe.

Und wisst Ihr was? Im Endeffekt bin ich so sogar oft schneller. 🙂

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