Mit Freude in den Tag

Mit Freude in den Tag

Könnt Ihr Euch einen schöneren Start vorstellen? – Durch die Corona Pandemie haben sich einige Veränderungen im Tagesablauf bei mir ergeben. So hat mir der morgendliche Spaziergang zum Büro immer gut getan. Eine ganze Zeit hat die Gemütlichkeit gesiegt und ich habe es ausgenutzt länger im Bett bleiben zu können. Inzwischen habe ich mir selbst in den Hintern getreten und genieße es, jetzt morgens in die Natur zu gehen und zu fotografieren. Das ist noch schöner, als zu Fuß zur Arbeit zu gehen. 🙂

Was hilft Euch frohen Mutes in den Tag zu starten?


Im Moment sein

Im Moment sein

Eines der wichtigsten Dinge im Leben, die mir Yoga und Fotografie vermitteln, ist im gegenwärtigen Moment zu sein. Oft weile ich mit sorgenvollem Blick in der Zukunft oder mit Ärger über etwas in der Vergangenheit. Wenn es mir jedoch gelingt, mich auf meine Atmung zu konzentrieren und in den jetzigen Moment zu kommen, sind aller Ärger und alle Sorgen verflogen. Beim Fotografieren geht es mir ähnlich. Ich bin voll fokussiert auf das, was gerade passiert. Denn bin ich einen Augenblick unaufmerksam, ist der Moment auch schon wieder vorbei. So wie das Rotkehlchen, das in dem einem Moment noch vor mir sitzt und wenig später ist der Ast bereits leer.

Rotkehlchen im Abflug
Schon ist der Ast leer

Erstaunliche Natur

Erstaunliche Natur

Gerade war noch alles mit Schnee bedeckt. Die rote Taubnessel blüht trotz leichter Frostschäden munter weiter.

Rote Taubnessel mit leichten Frostschäden
Rote Taubnessel mit Frostschäden

Die Frühblüher haben schon in den Startlöchern gewartet und kaum ist es jetzt wärmer, erblühen sie in voller Pracht, so wie z.B. die Schneeglöckchen. Dabei endet der kalendarische Winter erst am 20. März.

Schneeglöckchenblüte
Schneeglöckchenblüte

Auch die Kornelkirsche blüht je nach Standort schon. Bei uns im Vorgarten ist an manchen Stellen die Farbe der Blüte zu erkennen. Solche Frühblüher erfreuen nicht nur uns, sondern sind auch für unsere Insekten wichtig, vorausgesetzt, sie haben auch Nektar. Da zu dieser Zeit kaum Pflanzen blühen, ist es wichtig darauf zu achten.

Habt Ihr draußen auch schon etwas entdeckt, das blüht? Bisher nicht? Dann geht raus und haltet die Augen auf! Was entdeckt Ihr schönes?

Ein Tipp: Nehmt ein bisschen Tempo raus, geht langsamer, als Ihr es gewohnt seid und nehmt Euch die Zeit genau zu schauen. Viel Spaß da draußen!

Für Ausgleich sorgen

Für Ausgleich sorgen

Nach den letzten drei sehr anstrengenden Wochen mit entsprechend langen Arbeitstagen, habe ich mich entschieden zum Ausgleich und zu meiner Gesunderhaltung diese Woche etwas ruhiger zu machen. Die Arbeit ist nicht weniger geworden und ich könnte weiter das Hamsterrad treten. Allerdings hat mich das Leben gelehrt, dass das meiner Gesundheit nicht zuträglich ist. Denn das Leben ist eine stetige Suche nach Balance. Tendiert es zu sehr in eine Richtung muss in die andere Richtung ausgeglichen werden.

Blick über Wiesen in die Aachener Soers
Blick über Wiesen in die Aachener Soers

So ist zu langes Sitzen nicht gesund. Das macht sich schnell mit Rückenproblemen und Nackenverspannungen bemerkbar. Zu viel Sport ist allerdings auch nicht gut und kann zu Übertraining führen. Daher ist es mir wichtig immer mal wieder innezuhalten und zu schauen, wo ich den Ausgleich gerade benötige. Mein erstes Mittel ist wie immer spazieren gehen und Fotografieren, damit komme ich zur Ruhe. Wenn danach noch Yoga oder Bodyweighttraining folgen, dann fühle ich mich ausgeglichen und kann nachts gut schlafen.

Hängematten am Lousberg im Nebel
Hängematten am Lousberg im Nebel

Falls es mal keine Bewegung sein soll, ist es bei mir Stricken, oder wie ich Euch bereits erzählt habe, seit dem letzten Jahr das Nähen. Die kreative Tätigkeit und das hinterher etwas in der Hand zu haben, zu sehen und zu fühlen, was ich gemacht habe, ist für mich ein schöner Ausgleich zur IT.

Umgestürzter Baum auf dem Lousberg
Umgestürzter Baum auf dem Lousberg in Aachen

Mein erstes Sockenpaar nähert sich dem Ende und ich freue mich schon auf das nächste. Das knallige Garn liegt schon parat. Wenn sie fertig sind, zeige ich sie Euch.

Wie geht Ihr mit Stress im Büro um? Wo ist Euer Ausgleich?

Weihnachtswoche

Weihnachtswoche

Meine erste Urlaubswoche bricht an. Ich freue mich die frische Luft und die Natur zu genießen und mich ausserdem der Herausforderung zu stellen ein paar Videoaufnahmen zu machen. Vorher muss ich allerdings noch ein paar Dinge erledigen. Wie das Leben halt so spielt.

Heute möchte ich hier in meinem gewohnten Rahmen mit ein paar Fotos vom Wochenende verbleiben.

Baumpilz mit Bokeh
Baumpilz mit Bokeh
Rotkehlchen auf Zaun
Waldrebe
Waldrebe

Das Wetter war uns glücklicherweise die meiste Zeit hold. Seit gestern Abend ist es etwas verregneter.

Ich wünsche Euch eine ruhige Zeit und bleibt gesund!

Was für eine tolle Überraschung!

Was für eine tolle Überraschung!

Seht selbst, was ich schönes bekommen habe…

Ist das nicht toll? Herzlichen Dank an diese kreative Person!

Manche Menschen sind so kreativ. Das ist wirklich schön. Eine der kreativsten Personen, die ich kenne ist Sharzad. Sie ist konstant kreativ und hat es geschafft ihren ganz eigenen Stil zu entwickeln. Das bewundere ich sehr. Bei mir ist es so, dass ich nur dann kreativ bin, wenn ich entspannt bin und Luft in meinem Alltag habe. Sobald der Alltag zu voll wird, ist es vorbei mit der Kreativität. Wie ist es bei Euch?

Homeoffice und seine Auswirkungen

Homeoffice und seine Auswirkungen

Mein persönliches Fazit nach nun etlichen Monaten im Homeoffice ist, ich mag das von zu Hause arbeiten. Insgesamt kommen weniger Unterbrechungen von außen und ich bin freier in der Arbeitseinteilung und bekomme so mehr geschafft. Ja, mir fehlt der Kontakt zu den Kollegen und der Weg zur Arbeit. Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die zu Fuß zur Arbeit gehen können und dabei auch noch schöne Ausblicke in die Natur haben.

Im Homeoffice stehe ich nun jeden Tag zur gleichen Zeit auf und gehe aber direkt vom Frühstück zum Schreibtisch. Abends bin ich dann froh, wenn ich meine 1000 bis 2000 Schritte geschafft habe. Was ich seit März jeden Tag mache, egal wie das Wetter ist, jeden Abend spazieren gehen, so dass ich mindestens auf meine 10.000 Schritte komme. Trotzdem merke ich so langsam, dass ich mich tagsüber zu wenig bewege. Also wird es Zeit etwas zu ändern.

Jeden Tag frische Luft

Erst einmal aber dazu, warum ich jeden Tag an die frische Luft gehe: Zum einen sind es die bereits erwähnten 10.000 Schritte pro Tag. Zum anderen hilft es mir persönlich zu entspannen. Warum sonst, sollten wir jeden Tag rausgehen?

Weil es hilft Herz und Kreislauf in Schwung zu bringen und das Immunsystem zu stärken. Ist das nicht Grund genug?

Was will ich ändern?

Ich möchte mich regelmäßiger im Homeoffice bewegen. Im Büro gehe ich zwischendurch auch zu Besprechungen oder mittags raus etwas Essen, also warum zu Hause nicht?

Welche Möglichkeiten habe ich, mich im Homeoffice zu bewegen? Dazu in den nächsten Tagen mehr.

Eine Frage der Prioritäten

Eine Frage der Prioritäten

Als ich meiner Schwerster erzählt habe, dass ich wieder einen Blog angefangen habe, fragte sie mich, „Wie schaffst Du das alles?“. Wie bei so vielen, ist es eine Frage der Prioritäten.

Schon in meiner Ausbildung sagte mir mein damaliger Chef, „Sie müssen sich daran gewöhnen, dass es immer einen Stapel unerledigter Dinge gibt.“ Heute weiß ich, wie recht er damals hatte.

Um neben meinem Vollzeit Job auch Yoga und Rückenfit Kurse zu geben, meinen Partner bzw. unsere Beziehung und die eigene Yogapraxis dabei nicht zu vernachlässigen, war eine Herausforderung in den letzten Jahren. Immer wieder neu musste ich meine Prioritäten ausloten und aufmerksam wahrnehmen, wie es mir dabei geht. So ist das Leben – sonst wäre es ja auch langweilig, oder?

Es gibt Situationen, da ist es leicht, die Prioritäten zu setzen, z.B. wenn ein Datum steht, bis zu dem etwas fertig sein muss. Und ansonsten?

Wenn ich wirklich etwas will, setze ich die Prioritäten entsprechend. Meist fällt es mir dann leicht die Prioritäten so zu setzen. Umgekehrt kann ich also auch fragen, wenn es mir schwerfällt, die Prioritäten zu setzen, will ich das, was ich mir vorgenommen habe wirklich? Warum habe ich es mir vorgenommen?

Bezogen auf den Blog: Ich habe wie, in Mein erster Blog Eintrag geschrieben, das Schreiben vermisst. Schreiben hilft mir meine Gedanken zu sortieren und mich zu zentrieren. Dieses immer wieder neu zentrieren hilft mir den Alltag zufriedener und entspannter zu erleben.

Die Zeiten zum Schreiben habe ich im Kalender eingeplant und der Stapel unerledigter Dinge muss dann, wie so oft, warten. Wenn ich gehe, gehe ich ja auch nur einen Schritt nach dem anderen. Das gleiche mache ich inzwischen mit meiner ToDo-Liste. So kann ich mich in Ruhe auf Ding nach dem anderen konzentrieren.

Sollte das Leben eine Unterbrechung eingeplant haben, dann kehre ich danach wieder zu meiner ToDo-Liste zurück und mache weiter, wo ich aufgehört habe.

Und wisst Ihr was? Im Endeffekt bin ich so sogar oft schneller. 🙂

Das Leben ist dazu da es zu leben

Das Leben ist dazu da es zu leben

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, ich habe jedenfalls immer die Idee oder Vorstellung, etwas schaffen oder erledigen zu müssen. Seit mir eine sehr weise Person gesagt hat „Das Leben ist nicht dazu da etwas zu schaffen.“, stelle ich mir wieder einmal die Frage: „Wann willst Du Leben?“

Jagen wir nicht alle allzuoft der Idee, etwas schaffen zu müssen hinterher? Dabei könnten wir ganz wunderbar hier und jetzt Leben und dabei in vollen Zügen das Leben genießen. Stattdessen begeben wir uns ständig in das Hamsterrad des schnellen, modernen Lebens.

Das Leben ist so schön. Wir müssen nur innehalten und es wahrnehmen.

Ich werde mir jetzt eine Tasse Tee kochen und einfach nur die Tasse Tee genießen und mir die frische, sommerliche Luft dabei um die Nase wehen lassen.

Was macht Ihr, wenn Ihr das Leben genießen wollt?