Objektivspielereien

Objektivspielereien

Kennt Ihr das? Die ersten Anläufe mit einem neuen Objektiv, sind immer sowohl echte Freude als auch ein wenig Herausforderung sich mit der neuen Brennweite anders an Objekte heranzuwagen. Ich kann es meistens kaum erwarten und ziehe dann erst einmal los, egal wie spät es ist und probiere aus, was geht. Manchmal eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven, manchmal ist es einfach nur ein Ausprobieren. Häufig sind viele der ersten Fotos für die Tonne, aber das Gefühl für den Bildaussschnitt wächst.

Insbesondere bei Festbrennweiten regen zu Perspektivwechseln an und manchmal auch zu ganz anderen Objekten. Das merkt man auch immer wieder, wenn man länger mit einer Festbrennweite fotografiert hat und dann auf einmal die Brennweite wechselt. Dann stellt sich der gleiche Effekt ein und es dauert wieder ein bisschen bis man die richtige Entfernung oder den veränderten Standpunkt gefunden hat.

Bei ruhigen Objekten ist das leicht zu realisieren. Bei bewegten Objekten ist es eine Sache der Gewöhnung den Abstand richtig zu wählen.

Für Ausgleich sorgen

Für Ausgleich sorgen

Nach den letzten drei sehr anstrengenden Wochen mit entsprechend langen Arbeitstagen, habe ich mich entschieden zum Ausgleich und zu meiner Gesunderhaltung diese Woche etwas ruhiger zu machen. Die Arbeit ist nicht weniger geworden und ich könnte weiter das Hamsterrad treten. Allerdings hat mich das Leben gelehrt, dass das meiner Gesundheit nicht zuträglich ist. Denn das Leben ist eine stetige Suche nach Balance. Tendiert es zu sehr in eine Richtung muss in die andere Richtung ausgeglichen werden.

Blick über Wiesen in die Aachener Soers
Blick über Wiesen in die Aachener Soers

So ist zu langes Sitzen nicht gesund. Das macht sich schnell mit Rückenproblemen und Nackenverspannungen bemerkbar. Zu viel Sport ist allerdings auch nicht gut und kann zu Übertraining führen. Daher ist es mir wichtig immer mal wieder innezuhalten und zu schauen, wo ich den Ausgleich gerade benötige. Mein erstes Mittel ist wie immer spazieren gehen und Fotografieren, damit komme ich zur Ruhe. Wenn danach noch Yoga oder Bodyweighttraining folgen, dann fühle ich mich ausgeglichen und kann nachts gut schlafen.

Hängematten am Lousberg im Nebel
Hängematten am Lousberg im Nebel

Falls es mal keine Bewegung sein soll, ist es bei mir Stricken, oder wie ich Euch bereits erzählt habe, seit dem letzten Jahr das Nähen. Die kreative Tätigkeit und das hinterher etwas in der Hand zu haben, zu sehen und zu fühlen, was ich gemacht habe, ist für mich ein schöner Ausgleich zur IT.

Umgestürzter Baum auf dem Lousberg
Umgestürzter Baum auf dem Lousberg in Aachen

Mein erstes Sockenpaar nähert sich dem Ende und ich freue mich schon auf das nächste. Das knallige Garn liegt schon parat. Wenn sie fertig sind, zeige ich sie Euch.

Wie geht Ihr mit Stress im Büro um? Wo ist Euer Ausgleich?

Die Komfortzone verlassen

Die Komfortzone verlassen

Manchmal tut man Dinge, die man vorher nie gedacht hat, dass man sie machen würde. So ging es mir, als das Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen mich fragte, ob ich bereit wäre eine Aufnahme für die HSZ Digital Workouts mitzumachen. Die Zusage war schnell gemacht und ich habe mich entschieden in erster Linie Basics zu unterrichten. Dann kam der Tag der Aufzeichnung… Am Anfang war ich noch etwas unsicher, weil es mein erstes Video war, aber seht selbst, was daraus geworden ist:

Inzwischen, wo der zweite Lockdown da ist, und alle Sportkurse wieder gestrichen wurden, möchte ich sie gerne weiter online fortführen. Ich vermisse meine Teilnehmer und das Unterrichten einfach zu sehr und wer weiß, vielleicht mache ich ja auch das ein oder andere YouTube Video. Diese Woche wird auf jeden Fall Hard- und Software getestet. Wenn Ihr Tipps dazu habt, hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar.

Gedanken zum Arbeitsweg

Gedanken zum Arbeitsweg

Vor inzwischen vielen Jahren bin ich noch regelmäßig mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Dabei habe ich gar nicht wahrgenommen, wie oft ich schon gestresst zur Arbeit gekommen bin.

In der Pontstraße

Heute bin ich glücklich zu Fuß zur Arbeit gehen zu können. Das Licht morgens ist oft besonders schön und so ist die Zeit da es zu genießen. Bei der frischen

Luft wird auch das Gehirn noch einmal durch gepustet. Dann gibt es im Büro noch einen Kaffee. Das ist für mich ein wundervoller Start in den Tag. 🍀

Blumenbeet in Ecke Pontstraße/Augustinerbach

Auch Abends bietet der Weg nach Hause tolles Licht.

Auf dem Weg zum Markt

Was hilft Euch morgens wach zu werden? Wie kommt Ihr zur Arbeit?

Man muss sich auch erlauben zu scheitern

Man muss sich auch erlauben zu scheitern

Vor einiger Zeit habe ich einen Vortrag von Reinhold Messner gehört. Was mir davon am längsten erhalten geblieben ist, ist der Satz „Man muss sich auch erlauben zu scheitern“. Er hat dies vor dem Hintergrund gesagt, dass oft genug Ideen und Träume gar nicht angegangen werden.

Ich glaube, das kennt jeder von uns. Für mich gesprochen, ich bin im Laufe meines Lebens bei einigen Dingen vorsichtiger geworden, bei anderen dafür mutiger.

Eine Idee, die ich mich getraut habe, umzusetzen, war Yoga zu unterrichten. Das hat mein Leben sehr zum Positiven verändert. An einer zweiten Idee arbeite ich gerade. Vielleicht wird ja etwas draus. Idee drei fehlt mir bisher neben dem Mut das richtige Konzept. Daher liegt diese Idee noch bis sie irgendwann reif ist.

Wie geht es Euch? Habt Ihr Träume, die Ihr verwirklicht habt oder verwirklichen wollt?