Kleine und große Blüten

Kleine und große Blüten

Wenn ich mit offenen Augen durch die Natur gehe, sehe ich von Tag zu Tag mehr blühen. Auch die Blätter fangen langsam an zu sprießen. Das Lungenkraut mit seiner wechselnden Blütenfarbe gefällt mir immer besonders gut. Auch wenn es oft übersehen wird, auch die Eibe hat reichlich Blüten in dieser Zeit.

Haltet die Augen auf und schaut genau hin. Was blüht bei Euch bereits?

Best of Februar 2021

Best of Februar 2021

Im Februar gab es viele beeindruckende Lichtstimmungen. Daher gibt es bei diesem Blogeintrag besonders viele davon.

Ein weiteres schönes Erlebnis war der Kranichzug, den wir vom Broichbachtal aus beobachten konnten. Wir waren eigentlich nur für einen unserer Spaziergänge dort. Am gleichen Tag habe ich mich insbesondere darüber gefreut einen Haubentaucher mit Fisch vor die Linse zu bekommen.

Haubentaucher mit Fisch im Broichbachtal

Was waren Eure schönsten Erlebnisse im Februar? Ich freue mich über Euren Kommentar.

Im Moment sein

Im Moment sein

Eines der wichtigsten Dinge im Leben, die mir Yoga und Fotografie vermitteln, ist im gegenwärtigen Moment zu sein. Oft weile ich mit sorgenvollem Blick in der Zukunft oder mit Ärger über etwas in der Vergangenheit. Wenn es mir jedoch gelingt, mich auf meine Atmung zu konzentrieren und in den jetzigen Moment zu kommen, sind aller Ärger und alle Sorgen verflogen. Beim Fotografieren geht es mir ähnlich. Ich bin voll fokussiert auf das, was gerade passiert. Denn bin ich einen Augenblick unaufmerksam, ist der Moment auch schon wieder vorbei. So wie das Rotkehlchen, das in dem einem Moment noch vor mir sitzt und wenig später ist der Ast bereits leer.

Rotkehlchen im Abflug
Schon ist der Ast leer

Sehnsucht nach Abwechslung

Sehnsucht nach Abwechslung

Inzwischen zehrt der Lockdown bei vielen an den Nerven. Der Wunsch nach Abwechslung und etwas anderes zu sehen steigt. Mir hilft die Fotografie dabei sehr. Es ist oft eine Herausforderung neue Motive zu finden.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und geht meistens den gleichen Weg. Schon kleine Abweichungen können bei der Suche nach neuen Motiven helfen. So gehen wir immer wieder unterschiedliche Schleifen, dabei ist das obige Bild entstanden. Auch den Weg anders herum zu gehen hilft und eröffnet manchmal ganz neue Perspektiven.

Blick auf den Lousberg aufgenommen aus der Hocke
Wechsel der Perspektive

Ein weiteres leichtes Mittel ist die Tageszeiten zu wechseln oder auf kleine Details zu schauen, mal in die Hocke zu gehen oder auf etwas hoch zu steigen.

Nachtfoto von Wiese und Baum in der Aachener Soers. Im Hintergrund das Aachener Tivoli
Nachtfoto in der Soers mit dem Aachener Tivoli im Hintergrund
Blumentopf mit Schnee und rötlichem Bokeh am frühen Morgen
Blumentopf mit Schnee am frühen Morgen
Nahaufnahmen von Erlenzapfen am Abend zur blauen Stunde
Nahaufnahme von Erlenzapfen am Abend zur blauen Stunde

So finde ich einiges neues, ohne dass ich irgendwo hinfahren muss und die Faszination bleibt. Ich hoffe, die Beispiele helfen Euch, dem Lockdown Blues zu entgehen.

Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten und ich bin immer neugierig. Welche Strategie habt Ihr, um dem Lockdown Blues zu entgehen?

Der Start ins Jahr 2021

Der Start ins Jahr 2021

Die ersten Wochen sind bereits vergangen. Ich bin erstaunt wie schnell die Zeit verflogen ist. Die IHK Winterprüfungen sind vorbei. Ich hoffe, es finden alle Prüflinge einen Job in dieser Zeit. Die Projektanträge für die nächsten Prüfungen müssen schon bald hochgeladen sein. Auch ansonsten hat mich der Arbeitsalltag nach drei Wochen Urlaub dieses Jahr schnell wieder eingeholt.

Umso mehr genieße ich jede freie Minute in der Natur. Auch die Yoga- und Rückenfitkurse über Zoom sind mir immer eine große Freude.
Ich bin gespannt wie dieses Jahr weitergeht. Ein paar Fotos möchte ich auf jeden Fall gerne zeigen. Insbesondere über die Möglichkeit Schneefotos zu machen, habe ich mich gefreut.

Das alte Tuchwerk in der Soers
Die Soers mit dem Lousberg
Haselblüten mit Schneeresten

Stress im Homeoffice

Stress im Homeoffice

Einige Stressfaktoren fallen durch das Homeoffice weg. Dazu zählt bei dem ein oder anderen der Weg zur Arbeit mit Auto, Bus oder Bahn. Dafür kommen andere dazu. So fällt es oft schwer zwischen Arbeit und Privatleben zu trennen und Abends den Feierabend zu genießen, weil die räumliche Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben nicht mehr da ist. So kommt es schnell zu fehlenden Erholungszeiten.

Räumliche Trennung schaffen

Falls Ihr wie ich kein eigenes Arbeitszimmer habt, ist eine Möglichkeit um räumliche Trennung zu schaffen, abends den Bürolaptop zuzuklappen und mitsamt Kabeln in einer Schublade verschwinden zu lassen.

Dazu kommt noch, dass gerade in dieser Zeit der gewohnte Ausgleich wegfällt. Was haben wir also für Möglichkeiten mit dem Stress umzugehen?

Stress ist oft selbstgemacht

Wichtig in Bezug auf Stress ist zu wissen, dass dieser oft eine Einstellungssache ist. Wenn ich mit einer positiven Einstellung an eine Sache gehe, gehe ich mit ein und derselben Sache anders um, als wenn ich mit einer negativen Einstellung daran gehe. So z.B. wenn ich einen Vortrag halten muss, und entsprechend selbstbewusst bin, gehe ich damit anders um, als wenn ich schüchtern bin und scheu habe, mich vor andere zu stellen.

Für Ausgleich sorgen

Mein persönlicher Ausgleich ist in die Natur zu gehen und zu fotografieren. Gleichzeitig bekomme ich durch das spazieren gehen, aber auch Bewegung. Wenn Ihr Euch zu Hause mehr bewegen wollt, fangt mit kleinen Dingen an. Besonders Begeistert bin ich persönlich von Dingen, für die ich keine Geräte, ausser vielleicht einer Matte, brauche. Dazu zählt für mich funktionelles Training, das hilft Alltagsbewegungen leichter absolvieren zu können und, was ich persönlich besonders Liebe, Yoga.

Es gibt aber auch anderes, was wir auch zuhause tun können. So habe ich die gewonnene Zeit genutzt ein paar Dinge zu lernen, die ich immer schon lernen wollte und mir bisher die Zeit dazu gefehlt hat. Eines davon war in meinem Fall war es das Nähen. Dank YouTube und Internet habe ich schnell Fortschritte gemacht und mir inzwischen meine ersten Kleidungsstücke selbst genäht. Überlegt mal, was könnte es bei Euch sein? Was wolltet Ihr schon immer lernen?

Filmversuche

Filmversuche

Ich neige immer dazu zu vergessen, dass meine Kamera auch Filmen kann. Auch bei meiner Suche danach, Euch zusätzlich zu den Zeichnungen kurze Videos zu einfachen Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen habe ich erst einmal meine Kamera übersehen.

Im Moment experimentiere ich noch mit Licht und bin mir auch noch nicht sicher, was ich mit dem Ton mache. Daher freue ich mich sehr über Euer Feedback, über die Videos, die in nächster Zeit kommen werden.

Bei einem unserer Spaziergänge habe ich dann auch meine Kamera mal zum Filmen ein paar badender Stare benutzt. Für meinen Geschmack wäre ein stärkeres Tele toll gewesen, aber man muss mit dem Leben, was man hat.

Badende Stare

Ich fand auf jeden Fall die badenden Stare mit ihrer Geräuschkulisse ein tolles Erlebnis.

Abendspaziergang

Abendspaziergang

Nachdem ich diese Woche zwei Yogakurse über gegeben habe, habe ich gestern meinen freien Abend in der Natur genossen und konnte ein paar schöne Augenblicke einfangen.

Beim Weitergehen konnten wir sehen, wie die Mücken im Sonnenlicht tanzten und ein Auto hinten Staub aufgewirbelt hat.

Auf dem Foto unten seht Ihr ein Pfaffenhütchen im Abendlicht. Pfaffenhütchen gehören zu den einheimischen Stauden und sind besonders wertvoll für unsere Insektenwelt.

Auch die Hagebutten wurden wunderschön angestrahlt.

Zu guter Letzt konnten wir die Länge einer Kuhzunge bewundern. Sie schafft sogar sich damit die Nase zu putzen.