Borkum im Herbst 2019

Borkum im Herbst 2019

Borkum ist eine Insel im Niedersächsischen Wattenmeer mit vielen Sonnenstunden und Hochseeklima. Borkum ist knapp 31 Quadratkilometer groß und damit die größte der ostfriesischen Inseln.

Der Hauptstrand von Borkum

Die Insel bietet eine vielfältige Landschaft und Flora und lädt sowohl zum Wandern und als auch zum Radfahren ein.

Walknochenzäune aus der Zeit von 1713-1782

In der Nähe des alten Leuchtturms befindet sich ein Zaun aus Kieferknochen von Grönlandwalen. Auch in verschiedenen Gärten sieht man diese Kieferknochen stehen.

Damals war Borkum weniger stark mit Bäumen und Sträuchern bewachsen als heute. Deswegen nahmen die Borkumer Walfänger nach ihren Fangfahrten die Knochen der Wale mit nach Hause. Die Kieferknochen wurden als Baumaterial für Zäune verwendet, um die Gärten vor Wind und Sandverwehungen zu schützen.

Walknochenzaun in der Nähe des alten Leuchtturms

Seehundbank vor Borkum

Robben und Seehunde sind heute die größten freilebenden Raubsäuger in Deutschland.

Dem Hauptstrand vorgelagert befindet sich die Seehundbank „Hohes Riff“. Hier lassen sich sowohl Seehunde als auch Robben gut beobachten. Die Tiere kommen hier zum Ruhen zusammen. Sie erwecken den Anschein der Gemütlichkeit und hinterlassen den Eindruck als würden sie den ganzen Tag in der warmen Sonne dösen. Die Sandbank selber kommt meist nur bei Niedrigwasser zum Vorschein und bietet daher nur eine Bleibe auf Zeit.

Seehundbank vor der Küste Borkums

Byrums Raukar, Öland

Byrums Raukar, Öland

Zu Ölands Reichtum an Naturschätzen gehören Byrums Raukar. Sie sind ein geschütztes Naturdenkmal an der Ölands Westküste, etwa 2 Kilometer südwestlich von Byrum. Hier stehen etwa 120 bis zu 4 Meter hohe Rauken.

Diese Steingebilde wurden im Laufe von Jahrmillionen durch die ständigen Bewegungen des Meeres aus dem Kalkstein, dessen Härte aufgrund des unterschiedlichen Mineraliengehaltes variiert, herausgebildet.

Loser Kalkstein ist durch den Einfluss der Wellen erodiertet und der härtere Kalkstein blieb übrig. Dieser bildet diese seltsam anmutenden Steingebilde, die Rauken.

Byrums Raukar mit Meer im Hintergrund
Byrums Raukar von oben
Byrums Raukar
Wenn man zwischen den Raukarn nach unten klettert, bietet sich ein ganz anderer Anblick.